Mit Mineralölen kontaminiertes Milchpulver: der Nestlé-, Danone- und Novalac-Schüsseltest

Mit Mineralölen kontaminiertes Milchpulver: der Nestlé-, Danone- und Novalac-Schüsseltest
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Babymilchpulver Nestlé, Danone, Novalac, Neolac, Hero Baby und Nutrilon enthalten einen potentiell krebserregenden Stoff, aromatische Mineralöle. Dies haben die Laboranalysen von Foodwatch in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland ergeben. Verdächtige Nummer eins sind die Dosen, in denen die Produkte aufbewahrt werden. Der Verbraucherverband warnte die Unternehmen unverzüglich, den Verkauf einzustellen, bis eine weitere Analyse eine Kontamination ausschloss.

Die von Foodwatch betroffenen Labortests waren vielfältig: Die Organisation brachte 16 Muttermilchersatzprodukte auf der Suche nach einem ins Labormögliche Anwesenheit von Mineralöl. Zu diesem Zweck hat die Verbraucherorganisation drei renommierte Lebensmittellabore beauftragt, die Analysen mit unterschiedlichen Methoden durchzuführen. In der Hälfte der Proben wurden Rückstände von aromatischen Mineralölen (Moah) gefunden. Die betroffenen Milchprodukte sind:

In Holland:
Neolac Biooogisch 1 Volledige zuigenlingenvoeding 0-6 m; MOAH: 1,6 mg / kg
Losnummer: 11620; Ablaufdatum: 15.01.2021;

Held Baby hypoallergen nutrasense 0-6 Monate; MOAH: 0,8 mg / kg
Chargennummer: 80926-023; Ablaufdatum: 26.09.2020;

Nutrilon Dieetvoeding bij koemelkallergie 1 0-6 maanden; MOAH: 1,2 mg / kg
Losnummer: 90722241; Ablaufdatum: 22.08.2020;

In Frankreich:
Nestlé Nidal Lait en poudre 1er âge; MOAH: 1,2 mg / kg
Chargennummer: 90720346AC; Ablaufdatum: 01.03.2021;

Danone Gallia Galliagest Croissance 3 Sans Lattact; MOAH: 0,7 mg / kg
Chargennummer: 905764 (019079); Ablaufdatum: 19.12.2019;

In deutschland:
Nestlé BEBA OPTIPRO PRE 800 g von Geburt an; MOAH: 3,0 mg / kg
Chargennummer: 91120346AA; Ablaufdatum: 10/2020;

Nestlé BEBA OPTIPRO 1 800 g Geburt an; MOAH: 1,9 mg / kg
Chargennummer: A5952275; Ablaufdatum: 11.03.2020;

Novalac Säuglingsmilchnahrung PRE 400g; MOAH: 0,5 mg / kg
Chargennummer: 9098080621; Ablaufdatum: 10/2020;

Die mögliche Kontamination? Die Dosen

Die Analyseergebnisse zeigen, dass es sich bei den in Milchpulvern enthaltenen Substanzen um nicht gereinigte Mineralölkomponenten handelt. Sie wurden möglicherweise von übertragen Metalldosen: Sogenannte werden bei ihrer Herstellung verwendet Öle zum Walzen und Schneiden. Daher rät Foodwatch den Eltern, vorsorglich die Fütterung ihrer Kinder mit Dosenmilch einzustellen, bis die Hersteller nachweisen können, dass die Produkte nicht kontaminiert sind.

Sie sind potentiell krebserregend und mutagen

Mineralöle sind die größten Schadstoffe im menschlichen Körper. "Aromatische Mineralöle" werden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als "Aromatische Mineralöle" bezeichnet potenziell krebserzeugend und erbgutverändernd, warum diese Rückstände Sie sollten auch in kleinsten Mengen nicht in Lebensmitteln enthalten sein. Bereits 2015 hatte Foodwatch 120 Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Cornflakes analysiert und in 43 Prozent der Stichprobe Spuren von Mineralölen gefunden.

Es gibt keine gesetzlichen Grenzen

Obwohl die gesundheitlichen Risiken von Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln seit Jahren bekannt sind, es gibt noch keine gesetzlichen grenzen. Foodwatch verlangt sichere Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln - für besonders kritische aromatische Mineralöle (Moah) a Null-Toleranz-Politik.

Nach den ersten Foodwatch-Tests vor vier Jahren haben sich mehrere große Einzelhändler freiwillig verpflichtet, sicherzustellen, dass in ihren Lebensmitteln kein Moah mehr nachweisbar ist, darunter LIDL und Aldi in Deutschland sowie E.Leclerc, Carrefour, Intermarché , System U, Casino in Frankreich. Foodwatch fragt nach einem Sofortige europäische Regulierung, um eine solche Kontamination zu verhindern.


Quelle: https://ilsalvagente.it/2019/10/24/latte-in-polvere-contaminato-da-oli-minerali-il-test-boccia-nestle-danone-e-novalac/